Untermieter

Viele wissen es ja bereits: In unsere tierische Chaos-WG ist Mitte Februar ein kleines Igelmädchen eingezogen. Auch wenn es ausnahmsweise keine Katze ist, heißt sie Schroedinger, hat Schnupfen und leider nur ein Auge. Trotzdem entwickelt sie sich super und hat schon fast 100g zugenommen. Allerdings sollte man nicht unterschätzen, wie sehr so ein kleines, niedliches Igelchen stinkt. deshalb wohnt Schroedinger seit gestern auch auf dem Balkon und wird um Ostern herum wieder im Garten ausgesetzt.

So einen Igel aufzupäppeln ist wirklich mal etwas anderes und vor allem eine gute Gelegenheit, ein bisschen mehr über diese unscheinbaren Tiere zu lernen. So wussten wir beispielsweise vorher gar nicht, dass Igel tatsächlich NUR Fleisch fressen, In der Natur suchen sie sich Insekten oder Aas, hier in der Wohnung können wir allerdings nur Katzenfutter und Mehlwürmer anbieten. Aber es scheint ihr ja zu schmecken.

Übrigens bekamen wir den Igel über das Tierheim Berlin vermittelt. Wir füllten im Herbst einen Fragebogen zum Päppeln aus, da wir den Platz und die Zeit dafür haben. Am 21.02. wurden wir dann angerufen und bekamen das (Floh- und Wurmfreie) Tier. falls ihr also auch etwas Gutes tun wollt, meldet euch beim Tierheim und stellt euch z.B. für solche Aufgaben zur Verfügung. Futter, Käfig und Zeitung zum Drunterlegen bekamen wir übrigens gestellt.

Neue Fotografen braucht das Land

Anfang März gaben wir unseren ersten privaten Fotokurs. Wir haben diesbezüglich ja schon einige Erfahrung aus dem Jugendmedienverband M-V e.V. und wollten nun aber unser Wissen unter die Berliner Jungfotografen streuen: mit großem Erfolg. Sieben Teilnehmer quälten sich am Samstag Morgen aus dem Bett und nach Charlottenburg. Anfangs rauchten die Köpfe vor lauter Theorie über Blende, Belichtungszeit und Bildaufbau. Doch als es darum ging, das Gelernte in tatsächliche Fotos umzusetzen, wuchs die Motivation und der Kurs war viel zu schnell vorbei. Jedoch wird es aufgrund des reibungslosen Ablaufs und des durchweg positiven Feedbacks auf jeden Fall eine Fortsetzung geben.

 

Ich bin stolz auf die Teilnehmer, dass sie das Wissen in so kurzer Zeit umsetzen konnten. Und die Ergebnisse sprechen für sich:

Je mehr Sprachen man spricht, desto mehr hat man sich zu sagen

Die Zeit verfliegt im Moment viel zu schnell. Kaum angefangen, enden heute bereits die vier Wochen Theoriephase der Kulturmanager in Berlin. Wir begleiteten sie fast täglich, während die Teilnehmer von den Dozenten unterrichtet wurden oder sich in Berlin die unterschiedlichsten Kultureinrichtungen angesehen haben. Hier ein paar fotografische Eindrücke dieser Zeit.